"Unser Land wird bis zum Jahr 2020 zur ressourceneffizientesten Volkswirtschaft der Welt, Vorreiter beim schonenden und umweltverträglichen Umgang mit Energie und Rohstoffen. Das sind die Märkte von morgen", das war das Leitziel, als am 12.3.2007 das "Netzwerk Ressourceneffizienz" mit einer großen Auftaktkonferenz gegründet wurde.
Dieses ambitionierte Leitziel stand Pate für den Aufbau des offenen Netzwerks Ressourceneffizienz. Das Bundesumweltministerium versteht sich dabei als Impulsgeber. Es will – zusammen mit anderen Bundesministerien – ökoeffiziente Innovationen fördern und den technischen Fortschritt auf eine dauerhafte Basis stellen.
Unterstützt wurde das Bundesumweltministerium dabei auch durch die Kerngruppe der Gründungsmitglieder, die aus einem breiten Spektrum aus Politik, Wirtschaft, Wissenschaft und Gesellschaft kommen. ::mehr
Das Netzwerk ist offen. Das bedeutet, jede(r) ist willkommen, die / der an einer Mitarbeit interessiert ist. Informationen, Diskussionsergebnisse, Beispiele und Tipps werden öffentlich zur Verfügung gestellt und der gemeinsame Austausch ist erwünscht.
Die Netzwerkbegleitung erfolgt durch das Wuppertal Institut (federführend) in Kooperation mit der Deutschen Materialeffizienzagentur (demea) und der Effizienz-Agentur NRW.
Das Netzwerkdesign mit Arbeitsschwerpunkten, Struktur und Inhalten wurde vom Wuppertal Institut im Rahmen der Netzwerkbegleitung entwickelt und im Rahmen der zweiten Netzwerkkonferenz: "Ein Jahr 'Netzwerk Ressourceneffizienz'" intensiv diskutiert. ::mehr
Die Diskussionen im Vorfeld in der Kerngruppe und mit den beiden anderen in die Netzwerkbegleitung eingebundenen Institutionen - demea und EFA NRW - sowie die Befragung der Netzwerkmitglieder zu ihren Wünschen und Vorstellungen für das Netzwerk bildeten eine wesentliche Basis für die Designentwicklung. Die Ergebnisse und der Fragebogen zur Befragung der Netzwerkmitglieder stehen zum Download bereit.
Das "Netzwerk Ressourceneffizienz" bündelt Know-how und Erfahrung zu ressourcenschonender Produktion, Produkten und Management. Es dient der gegenseitigen Information und organisiert den Austausch und:
Neue Wege gehen, Material und Rohstoffe einsparen, die Ressourcen schonen: Sie brauchen die aktuellsten Informationen, Unterstützung bei den ersten Schritten, Sie wollen wertvolle Praxiserfahrungen weitergeben und bei der Gestaltung der Rahmenbedingungen ein Wörtchen mitreden? Dann werden Sie Teil des Netzwerks Ressourceneffizienz. Es hat noch mehr zu bieten:
Ressourceneffizient zu wirtschaften stellt kleine und mittlere Unternehmen vor besondere Probleme. Deshalb arbeitet das Netzwerk mit Veranstaltungen vor Ort - regional und branchenspezifisch.
Hier werden die etablierten Akteure (z.B. Wirtschaftsförderung, Transferstellen, Kammern, Verbände und Unternehmensnetzwerke) einbezogen. Die Veranstaltungen im "Netzwerk Ressourceneffizienz":
Die Idee der Ressourceneffizienz braucht Botschafter und Multiplikatoren, um wirksam werden zu können. Unternehmensverbände, Handwerkskammern, Gewerkschaften, Umwelt- und Verbraucherverbände sind eingeladen im Austausch mit Politik, öffentlicher Verwaltung, Wissenschaft, Bildung und Medien ihr Engagement für eine effizientere Ressourcennutzung einzubringen. Das Spektrum der Aktivitäten ist breit: