Ökonomische, ökologische und soziale Aspekte haben sich in der Ressourcenfrage längst untrennbar ineinander verwoben. Wie machen wir mehr aus weniger und zwar so, dass wir unsere Lebensgrundlagen nicht unwiderruflich schädigen? Die Steigerung der Ressourceneffizienz wird zum wichtigen Element, um diese Herausforderung zu bewältigen (vgl. BMU 2007).
Ein "weiter so wie bisher" ist daher schon aus physischen Gründen keine Option. Es muss gelingen, mit den vorhandenen Ressourcen die wachsenden Bedürfnisse zu befriedigen und zwar so, dass unsere natürliche Umwelt nicht irreversibel geschädigt wird.
Wie gut wir leben und ob wir ökonomisch, sozial und ökologisch nachhaltig produzieren und konsumieren, hängt stark daran, wie wir unsere Ressourcen nutzen. Versorgungsunsicherheit, Ressourcenknappheit, die sich daran entzündenden internationalen Rohstoffkonflikte, hohe und stark fluktuierende Rohstoffpreise auf dem Weltmarkt, steigende Konsumerwartungen in den Schwellenländern können zu starken ökonomischen und sozialen Verwerfungen in vielen Ländern der Erde führen. ::mehr
Der Ressourcenverbrauch eines Landes oder die zur Herstellung und Nutzung von Produkten bzw. Dienstleistungen benötigten Ressourcen können über verschiedene Indikatoren bestimmt werden. So lassen sich Ursachen und Entwicklungen für unterschiedliche Bedarfe in verschiedenen Ländern oder Branchen nachvollziehen. ::mehr
Die Möglichkeiten zur Ressourceneffizienzsteigerung unterscheiden sich je nach Technologie und Strategie. ::mehr